Schwerpunktthema: Weiß-blau unterm Regenbogen

Lesbisch, schwul oder transident sein – bei uns kein Thema mehr?

In Russland müssen queer lebende Menschen im Alltag ständig damit rechnen, Opfer von homophoben Angriffen zu werden; sich positiv über Homosexualität in Anwesenheit von Minderjährigen oder über Medien wie das Internet zu äußern, steht unter Strafe. In Uganda werden in den Medien Namen von Homosexuellen veröffentlicht. Diese müssen nach einem zwischenzeitlich geltenden Gesetz mit lebenslanger Haft rechnen - mit dramatischen Hetzjagden allemal.

Aber wie sieht es in Deutschland – und speziell in Bayern - aus? Wie lassen sich bayrische Heimattradition und moderne Toleranz gegenüber Homosexualität vereinen? Und wie gehen Homosexuelle selbst überhaupt mit ihrer Heimatverbundenheit um?

Wie jedes Jahr ist das Schwerpunktthema keine Verpflichtung, sondern soll als Anreiz dienen einen Einstieg ins Thema zu finden. Selbstverständlich werden auch alle anderen Beiträge zum Thema Homosexualität und Transidentität angenommen.

Einsendeschluss für das Schuljahr 2015/16 ist der 31. Juli 2016!

Teilnahmeunterlagen gibt es auf dieser Seite.

Wie jedes Jahr ist das Schwerpunktthema keine Verpflichtung, sondern soll als Anreiz dienen einen Einstieg ins Thema zu finden. Selbstverständlich werden auch alle anderen Beiträge zum Thema Homosexualität und Transidentität angenommen.

Kriterien der Preisvergabe

  • Die Dimension und Tragweite des behandelten Themas/Problems: z.B. die Schaffung einer Coming-Out Beratung für den örtlichen Fussballverein hat mehr Tragweite als die dokumentarische Darstellung eines (fiktiven) Einzelfallproblems.
  • Der Umfang und die Tiefenstruktur der Gruppenzusammenarbeit: eine Gruppe von z.B. 10 Personen, die aus verschieden Lebensfeldern (Sportverein vs. Kunstkurs) arbeitsteilig und aufeinander aufbauend ein Projekt generiert, hat mehr Umfang und Tiefenstruktur als z.B. eine Zweiergruppe, die zwei individuelle Einzelbeiträge in einen Hefter zusammenfasst.
  • Kreativität und Realisierbarkeit der gefundenen Lösung, des gefundenen Konzepts

Michael-Schmidpeter-Preis

Wenig Dinge sind heute gleichzeitig so einfach und so schwierig wie ein Coming Out – einfach easy für die Einen, kein Stress mit super Freunden und Eltern, die Einen verstehen. Und für die Anderen einfach nur Horror, schon die Vorstellung daran! Da mögen sich die Einen zu Recht fragen: Warum eigentlich der ganze Aufwand, das ganze Gerede um Lesben, Schwule und: Was sind jetzt eigentlich Transgender? Und die Fragen der Anderen?

Dazu gibt es dann noch die offizielle Seite: Homosexualität ist Thema in allen öffentlichen Diskussionen: Gibt es homosexuelle Tiere? Ist das jetzt genetisch, erzogen, oder alles zusammen? Könnten wir uns einen schwulen Kanzler leisten?

Mit dem Michael-Schmidpeter Preis belohnen wir jährlich die besten Beiträge von Schüler_innen aus ganz Bayern zum Thema Homosexualität. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um Unterrichtsergebnisse oder private Engagements handelt: Wer den Mut hat, Homosexualität an seiner Schule in die Diskussion zu bringen, verdient belohnt zu werden. Unsere Jury wählt jährlich die kreativsten, schlausten, witzigsten, tiefsinnigsten und öffentlichkeitswirksamsten Beiträge aus – die drei besten küren wir feierlich in wechselnden Orten in Bayern.

MSP PokalDer Pokal zum MSP: neben den Preisgeldern erhalten die ersten drei Plätze einen Kristall Pokal für ihre Klasse/Gruppe.