Agnes Lang, Vorständin Lambda Bayern
Ereignisse wie das tragische Schicksal Michael Schmidpeters zeigen, dass Homosexualität trotz allmählicher Verankerung der Rechte im Gesetz noch lange nicht so akzeptiert ist, wie es sein müsste. Gerade junge Menschen leiden oft unter der Angst vor Ausgrenzung und Diskriminierung in allen Lebensbereichen. Der Michael Schmidtpeter- Preis soll ihre Lage und ihre Zukunft verbessern helfen und ihnen Mut machen. Besonders wichtig ist hierbei die Ausschreibung an Schulen. Damit tritt der Preis aus der Szene heraus und regt zur Diskussion und Auseinandersetzung quer durch alle Gesellschaftsschichten an. Das dies funktioniert zeigt unter anderem auch der selbstbewusste und reflektierte Umgang vieler Schüler_innen mit dem Thema in ihren Beiträgen. Eine besondere Freude für uns als LesBiSchwulen Verein, die rege Teilnahme von Mädchen und jungen Frauen, die regelmäßig einen großen Anteil der Beiträge stellen. Zusammen mit dem Lambda Bayern Schulprojekt und dem Michael Schmidtpeter-Preis hoffen wir, unseren Teil zur Sichtbarkeit von jungen Lesben, Schwulen und Trangsgendern und zum Abbau von Diskriminierung beitragen zu können.
Patrick Witzel, Vorstand Lambda Bayern
Mit dem Michael-Schmidpeter Preis erreichen wir Schüler_innen in allen Regionen Bayerns, nicht nur in den großen Städten und "Hotspots" des Szenelebens.
Mit den jährlichen Einsendungen sehen wir, dass Toleranz und Akzeptanz von verschiedenen Lebensweisen nicht nur in den Köpfen von Großstadt- Schüler_innen besteht.
Ich freue mich, dass wir dieses Engagement durch den Michael-Schmidpeter Preis würdigen können.
Rebecca Kuhl undDaniel Gögelein, Sexualbeaufragte ("sebearn") der Landesschülervertretung
Wir leben in einer Zeit, in der es möglich sein sollte mit Homosexualität offen um zu gehen.
Auf Homosexualtität reagieren dennoch viele mit Unwissenheit oder Abneigung und das hindert viele Menschen so zu leben wie sie sind.
Wir unterstützen den Michael-Schmidpeter-Preis, weil es wieder ein Schritt mehr in Richtung Akzeptanz von Homosexualität im Alltag ist.
Dr. Joachim Heimerl, Lehrer an einem bayerischen Gymnasium
Toleranz für Schwule und Lesben ist in der Gesellschaft leider immer
noch ebenso wenig selbstverständlich wie für viele Schülerinnen und
Schüler. Der Schmidpeter-Preis trägt dazu bei, dies zu verändern.
Deshalb wünsche ich ihm noch viel größeren Zuspruch an den bayerischen
Schulen.
Jürgen Schmieder, Redakteur Süddeutsche Zeitung
Ich finde es sehr schade, dass man es überhaupt noch thematisieren muss in einer aufgeklärten und toleranten Welt. Aber da die Welt eben doch nicht so aufgeklärt und tolerant ist, wie sie sich selbst oft vormacht, ist es überaus wichtig, darauf aufmerksam zu machen und die auszuzeichnen, die sich besonders verdient machen.
Ulrike Sehgal, Lehrerin an einem bayerischen Gymnasium
Toleranz und Respekt sind wichtige Unterrichtsziele. Sie sind Ideale, die wir anstreben. In der Realität jedoch wird dies noch nicht konsequent gelebt. Geht man mit offenen Augen und Ohren durch ein Schulhaus, so begegnet man allenthalben der Ausgrenzung und Herabsetzung von jungen Menschen, deren emotionale und sexuelle Ausrichtung auf das gleiche Geschlecht gerichtet ist. Der Michael-Schmidtpeter-Preis kann ein Schritt sein, sich dem Ideal zu nähern.
Für Andrea W., Julia C., Peter W., Jörg S., Hermann K. und viele andere.
Christine Stahl, Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages
Zu einer aktiven Werteerziehung gehört unbedingt, nicht nur Respekt vor anderen Weltanschauungen zu vermitteln, sondern andere Menschen in ihrer Individualität, die auch die jeweilige sexuelle Orientierung einschließt, anzunehmen. Genau das ist es, was der Michael-Schmidpeter-Preis befördert.







