Die Sieger des Michael-Schmidpeter-Preises 2009

1.Platz: Pascal Seibike mit „Das Versteckspiel –trau dich doch“ Dokumentarfilmprojekt

Projektteam:

Pascal Seibicke (Buch, Regie, Szenenbild)

Alexandra Gruber (Musik)

Doris Thammer (Beratung, Korrekturlesen)

Martin Holzmüller (Schnitt, Ton, Musik)

 

Darsteller                                        

Christina Ponader

Pascal Seibicke

Alexandra Gruber

Tobias Hein

Kilian Graber

Johann Fischer

Markus Hartl

Raphaela Meißner

Julia Braun

Hans Reinl

Tanja Pesamosca

Karin Müller

Christopher Rubens Koch

Dirk Bär

Hoffmann Andreas

Daniel Freund

 

Betreuende Lehrerin: Thoris Thammer

Realschule Vohenstrauß, Klasse 10

 

 

Begründung der Jury:

Mit dem Drehbuch zum Dokumentarfilm „DAS VERSTECKSPIEL – Trau Dich doch!“ gelingt dem Autor eine geschickte Darstellung und Selbstreflexion der Situation eines jungen Homosexuellen. Die direkte Einbindung des Umfelds eines „normalen“ auf dem Land lebenden Jugendlichen, zeigt Perspektiven für andere Jugendliche, selbst den Schritt zur eigene Offenheit zu wagen und  bietet auch jungen Heterosexuellen einen Zugang zu den Problemen und Ängsten eines sich outenden Jugendlichen. Für die Jury war das hohe Eigenengagement, der Mut, sich selbst zu zeigen und die kreative sowie öffentliche Umsetzung ausschlaggebend. Das Projekt zeigt, wie mit klaren und gezielten Fragen ein medien- und politisch wirksames Ergebnis im Rahmen der Schule umgesetzt werden kann.

 

 

2. Preis: Linda Nicolai: „Homosexualität im Jugendbuch: „Flug ins Apricot“ von Miriam Müntefering und „Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel“ Facharbeit im Fach Deutsch

Betreuende Lehrerin: Maria Hörl

Gymnasium Bruckmühl

 

Begründung der Jury

Mit ihrer Arbeit „Homosexualität im Jugendbuch…“ hat die Preisträgerin zwei sehr ungleiche Werke der homosexuellen Jugendliteratur durch findige Analyse der Motive und Protagonisten in einen Rahmen gefasst. Die Ausarbeitung der Herangehensweise der Autoren in ihren Büchern ist sehr gelungen und auch die Analyse der Protagonisten zeigt ein gutes Fassungsvermögen. Hervorzuheben ist der umfassende Ausblick auf die Lebenswirklichkeit von Homosexuellen in der Zukunft. Der Beitrag zeigt, wie sich im „normalen“ Schulalltag das Thema Homosexualität aufgreifen und verarbeiten lässt, beispielsweise in Form einer Facharbeit. Es freut die Jury, dass weder Lehrkraft noch Schülerin die Thematik gescheut haben.

 

 

 

Mit freundlicher unterstützung von